Die Geschichte der Hauptschützengilde Feldkirch und deren Schützenscheiben.

Keine Institution hängt mit der Geschichte unserer Stadt so eng zusammen wie die des Schießwesens. Ging doch die Gründung von Schützengilden aus dem Gedanken hervor, nicht nur die freie Zeit mit der Kurzweil des Schiessens zu verbringen, sondern auch einen Kern tüchtiger Schützen, hauptsächlich zur Verteidigung der städtischen Ringmauern und Tore heranzubilden. Daraus ist wohl zu erklären, daß in Feldkirch das Schützenwesen seit eh und je von Behörden und Bürgerschaft besonders gefördert und gepflegt wurde. Diese Aufmerksamkeit hatte wiederum ihren Grund in der militärischen Bedeutung der Stadt als eines exponierten, vielgefährdeten Bollwerkes an der Westgrenze unseres Landes.

Das 1996 total renovierte Schützenhaus mit seinem Museum oberhalb der Schattenburg besitzt an die 240 Schützenscheiben , anschauliche und farbensatte Holztafelgemälde - Zeitzeugen heimischer Kulturgeschichte. Schon der Geschichtsprofessor am Feldkircher Gymnasium J. Zösmair , behandelte 1855 in einer gedruckten Broschüre „die ältesten und geschichtlich merkwürdigsten Scheiben des k. k.. Bezirkschießstandes Feldkirch“.

von Schützenrat und Chronist Adolf Zeliska (Bearbeitung 2004)




 
 
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